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Multimedia Card
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Eine Multimedia Card (MMC) ist ein digitales Speichermedium.
Der MMC-Standard wurde 1997 von der Siemens-Tochter Ingentix zusammen mit SanDisk entwickelt. Eine Multimedia Card speichert Daten mittels Flash-Speicherung. Sie ist 24 mm Ă 32 mm Ă 1,4 mm (Full Size) groĂ und besitzt sieben Pins, die Ăźber einen integrierten Controller mit 1 Bit Busbreite und 20 MHz Taktrate angesteuert werden. Die Speicherkapazität liegt zwischen 2 MB und 4 GB. Die SchreibÂgeschwindigkeit beträgt 2,5 MB/s. Verwendet wurden MMCs beispielsweise in Digitalkameras, MP3-Playern, PDAs, Druckern und Handys.cite-ref-mmca1-6-0[6]
mmcplus
Im Februar 2004 wurde von der MMCA (Multimedia Card Association) der Standard MMC 4.0 vorgestellt. Er unterstĂźtzt durch die 13 Pins auf 4 Bit und 8 Bit gesteigerte Busbreite und hĂśhere Taktrate auf 26 MHz und 52 MHz unter anderem hĂśhere Lese- und SchreibÂgeschwindigkeitencite-ref-7[7]cite-ref-mmca3-8-0[8]cite-ref-mmca2-9-0[9] und Speicherkapazitäten grĂśĂer 4 GB.cite-ref-hwb1-10-0[10] Mit der Taktfrequenz von 26 MHz oder optionalen 52 MHz erreichen die MMCplus und MMCmobile im 8-Bit-Modus eine maximale Datenrate von 26 MByte/s bzw. 52 MByte/s.cite-ref-golem2-11-0[11]cite-ref-itwissen2-4-4[4] Da die Hersteller fĂźr Version-4.1-Karten nach eigenem Ermessen die neuen Markennamen (MMCplus und MMCmobile) oder die generischen Bezeichnungen (MMC und RSâMMC) verwenden dĂźrfencite-ref-mmca2-9-1[9], sind diese ggf. an den zweireihigem Kontaktleisten erkennbar.
Die Multimedia Card ist mit Ausnahme der eMMC inzwischen praktisch von der SD Memory Card verdrängt worden.
Contents
⢠Offener Standard
⢠Andere
⢠Schnittstelle
⢠Anschlßsse
⢠Kompatibilität
⢠Ăbersicht
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Entwicklungsgeschichte
⢠MMC v1.0 (September 1996)cite-ref-hwb1-10-1[10]
⢠MMC v1.4 (Februar 1998)cite-ref-mmca-v41toc-12-0[12]
⢠MMC v2.11 (Juni 1999)cite-ref-hwb1-10-2[10]
⢠die SD-Karte basiert auf diesem Standardcite-ref-hwb1-10-3[10]
⢠MMC v3.0 (Januar 2001)cite-ref-mmca-v41toc-12-1[12]
⢠MMC v3.3 (März 2003)cite-ref-mmca-v41toc-12-2[12]
⢠MMC v3.31 (Mai 2003)cite-ref-hwb1-10-4[10]
⢠Dual Voltage Cardscite-ref-hwb1-10-5[10] (1,8 V und 3,3 V)
⢠MMC v4.0 (Dezember 2003)cite-ref-mmca-v41toc-12-4[12]
⢠Neue Funktionen: Hochgeschwindigkeitsschnittstelle, 4 und 8 Busbreiten, Leistungsklassen. Der SWITCH-Befehl wurde ßbernommen.cite-ref-mmca-v41toc-12-5[12]
⢠MMC v4.1 (Januar 2005)cite-ref-mmca-v41toc-12-6[12]
⢠MMC v4.x (April 2005)cite-ref-hwb1-10-6[10]
⢠Breiterer Bus (4 oder 8 Bits)cite-ref-hwb1-10-7[10]
⢠Schnellerer Bus (26 MHz oder 52 MHz)cite-ref-hwb1-10-8[10]
⢠grĂśĂere Speicherkapazität (> 4 GB)cite-ref-hwb1-10-9[10]
⢠Kleinerer Formfaktorcite-ref-hwb1-10-10[10] (MMCmicro)
⢠MMCpluscite-ref-hwb1-10-11[10]
⢠SecureMMCcite-ref-hwb1-10-12[10]
⢠eMMC (Dezember 2006)cite-ref-hwb1-10-13[10]
⢠MMC v4.4 (März 2009)cite-ref-jedec-1-13-0[13]
⢠MMC v4.41 (März 2010)cite-ref-jedec-1-13-1[13]
⢠MMC v5.1A (Januar 2019)cite-ref-jedec-2-14-0[14]
⢠definiert Funktionen und Updates fßr eMMC, der in Smartphones und anderen Mobilgeräten weit verbreitet ist und ersetzt alle frßheren Versionen.cite-ref-jedec-2-14-1[14]
Offener Standard
Diese Technologie ist ein Standard, der jedem Unternehmen zur Verfßgung steht, das darauf basierende Produkte entwickeln mÜchte. Fßr Geräte, die eine MMC hosten, wird keine Lizenzgebßhr erhoben. Eine Mitgliedschaft bei der MMC Association muss erworben werden, um die Karten selbst herzustellen.
Online ist eine sehr detaillierte Version verfßgbar,cite-ref-15[15] die wichtige Informationen zum Schreiben eines MMC-Treibers enthält.
Zum 23. September 2008 hat die MMCA-Gruppe alle Spezifikationen an die JEDEC-Organisation Ăźbergeben, einschlieĂlich eingebetteter MMC- (eMMC) und miCARD-Assets.
Die Spezifikationsversion MMC v4.41 vom März 2010 und einige ältere (z. B. MMCA v4.4 vom März 2010, MMCA v4.3 vom Dezember 2007, MMCA v4.2 vom Juli 2007) kann nach der Registrierung bei JEDEC kostenlos heruntergeladen werden.cite-ref-jedec-1-13-2[13]
Seit Februar 2015 kann die Version MMC v5.1 bei JEDEC angefordert und nach der Registrierung bei JEDEC kostenlos heruntergeladen werden. Ăltere Versionen als 4.2 des Standards sowie einige optionale Verbesserungen des Standards wie MiCard und SecureMMC mĂźssen separat erworben werden.
Reduced Size Multimedia Card
mmcmobilers-mmcrs-mmc-dv Die sogenannte RSâMMC ist eine um die Hälfte verkleinerte Version der MMC, die insbesondere in Mobiltelefonen Verwendung fand. Ăber einen Adapter ist sie auch in normalen MMC-Geräten verwendbar. Die grĂśĂten RSâMMCs fassten beim Schlusspunkt der Entwicklung im Jahr 2007 4 GB. Die Karte ist 24 mm Ă 18 mm Ă 1,4 mm groĂ und die Pins waren identisch mit der Full-Size-Karte.
Einige spätere Geräte (meist Mobiltelefone) lieferten nur noch eine Versorgungsspannung von 1,8 Volt, in diesem Fall war eine Dual-Voltage-Karte erforderlich (RSâMMC DV oder MMCmobile, ebenfalls bis 4 GB erhältlich). Diese Karten konnten dann mit zwei verschiedenen Betriebsspannungen von 1,8 V oder 3,3 V betrieben werden.
Multimedia Card micro
mmcmicro
Seit Anfang 2005 gab es auch die Speicherkarten MMCmicro. Diese Variante war nur noch rund ein Drittel so groĂ wie die RSâMMC. Die Karte war lediglich 12 mm Ă 14 mm Ă 1,1 mm groĂ und damit kaum grĂśĂer als ein Fingernagel. Sie unterstĂźtzt den Betrieb mit Datenbusbreite von 4 Bit, da keine zusätzlichen Pins vorhanden sind jedoch nicht 8 Bit.
Laut Samsung erreicht die Karte eine Leseleistung von 10 MB/s und eine Schreibrate von bis zu 7 MB/s. Die Karte wurde speziell fĂźr Mobiltelefone und Digitalkameras entwickelt. Sie arbeitet mit einer Betriebsspannung von 3,3 oder 1,8 Volt.
Die Karten waren bis zu einer SpeichergrĂśĂe von 16 GB erhältlich und konnten mittels eines Adapters, welcher meist beigelegt wurde, auch in MMC-Full-Size-Slots gelesen werden.
Multiple-Interface Memory Card
micard miCARD ist eine vielseitige SpeicherlĂśsung und hat eine GrĂśĂe von 12 Ă 21 Ă 1,95 mm. Sie verwendet die die MMC-Schnittstelle (Standard MMC 4.2) fĂźr interne Anwendungen (DatenĂźbertragung mit geringem Stromverbrauch) und den USB 2.0-Standard fĂźr externe Anwendungen mit Ăbertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 480 Mbit/s bei vollständiger Kompatibilität mit Elektrik, Mechanik und Software.cite-ref-mmca2-9-2[9]cite-ref-16[16] Sie wird wie eine RSâMMC zusammen mit Adapter geliefert; die eigentliche Karte passt in einen USB-Anschluss, während die Karte mit Adapter in herkĂśmmliche MMC-Kartenschächte passt. Sie kam mit einer anfänglichen Kapazität von 8 GB im dritten Quartal 2007 auf den Markt.cite-ref-golem1-3-1[3]
Secure MultiMedia Card
securemmc SecureMMC unterstßtzt OMA DRM 2.0 und Benutzerverschlßsselung; des Weiteren mehrere On-Card-Anwendungen und kann ßber Internetprotokollkanäle parallel mit dem Host und mit Remote-Servern kommunizieren.cite-ref-mmca2-9-3[9] Der Standard SecureMMC 1.1cite-ref-golem2-11-1[11] bzw. 2.0cite-ref-mmca3-8-1[8] ist zusätzlicher, optionaler Teil der MMC 4.x-Spezifikation.cite-ref-17[17]
Embedded MultiMedia Card
emmc
Eine eMMC ist ein vom JEDEC spezifiziertes, auf dem MMC-Standard v5.1 aufbauendes energie- und platzsparendes Speichermedium, das fĂźr die Verwendung als interner Datenspeicher in mobilen Geräten entwickelt wurde.cite-ref-18[18] Sie unterstĂźtzt den Betrieb mit 8-Bit-Datenbusbreite. Damit ist der Datenbus doppelt so breit wie bei einer UHS-1-SD-Karte. Von der Leistung ist dieser Speicher vergleichbar mit einer SD-Karte und wird daher in kompakten Endgeräten verbaut. Da die eMMC bootfähig ist, ist dieses Speichermedium auch fĂźr Betriebssysteme wie Android, Chrome OS, iOS oder Windows geeignet.cite-ref-19[19] Die SpeichergrĂśĂe reichte im Jahr 2017 bis 256 GB.cite-ref-cbase-01-2-1[2]
Während ab 2018 nur wenige Unternehmen MMC-Steckplätze in Geräte einbauen, wird die eingebettete MMC (eMMC) in der Unterhaltungselektronik immer noch häufig als primäres Mittel zur integrierten Speicherung in tragbaren Geräten verwendet. Es bietet ein kostengßnstiges bootfähiges Flash-Speichersystem und wird wie ein teures SSD eingebunden.
Insbesondere bei Smartphones werden eMMC vermehrt von UFS abgelĂśst, die deutlich hĂśhere Schreib- und Lesegeschwindigkeiten erreichen.
Andere
Im Jahr 2004 fĂźhrten Seagate, Hitachi und andere eine Schnittstelle namens CE-ATA fĂźr Festplatten mit kleinem Formfaktor ein.cite-ref-20[20] Diese Schnittstelle war elektrisch und physikalisch mit der MMC-Spezifikation kompatibel. Die UnterstĂźtzung fĂźr die Weiterentwicklung des Standards endete jedoch 2008.cite-ref-21[21]
Schnittstelle
Befehlsschnittstelle
MMC-Karten und Host-Geräte kommunizieren zunächst ßber eine 1-Bit-Schnittstelle, bei der das Hostgerät ein Taktsignal von 400 kHz oder weniger bereitstellt.cite-ref-mmca41-22-0[22] Beim ersten Einschalten oder Einlegen der Karte teilt das Hostgerät der MMC-Karte durch den Spannungspegel an Pin 1 mit, ob die Kommunikation mit dem SPI- oder dem synchronen MMC-Modus mit 1 Bit Datenbreite erfolgt.cite-ref-mmca41-22-1[22] Das Hostgerät sendet 48-Bit-Befehle und empfängt Antworten.cite-ref-mmca41-22-2[22] Sie verwenden zunächst eine elektrische 3,3-Volt-Schnittstelle.cite-ref-mmca41-22-3[22]
Durch verschiedene Befehle kann das Hostgerät
⢠den Typ, die Speicherkapazität und die unterstßtzten Funktionen der MMC-Karte auslesen;cite-ref-mmca41-22-4[22]
⢠der Karte befehlen, eine andere Spannung, eine andere Taktfrequenz oder anderen Ăbertragungsmodus zu verwenden;cite-ref-mmca41-22-5[22]
⢠die Karte darauf vorbereiten, einen Block zum Schreiben in den Flash-Speicher zu erhalten, zu lesen und mit dem Inhalt eines angegebenen Blocks zu antworten.cite-ref-mmca41-22-6[22]
Sofern die MMC-Karte dies unterstßtzt kann das Hostgerät danach Befehle zum Wechseln in den MMC-Modus mit 4 Bit oder 8 Bit Datenbreite, auf eine hÜhere Taktfrequenz oder den 1,8-Volt-Betrieb ausgeben.cite-ref-mmca41-22-7[22] Das Hostgerät muss nicht die maximale Taktrate verwenden, die die Karte unterstßtzt. Es kann mit weniger als der maximalen Taktrate (z. B. 15 MHz) arbeiten, um Strom zu sparen.cite-ref-mmca-v41-23-0[23]
Ăbertragungsmodi
Bis MMC v3.x werden nur der SPI-Modus und MMC-Modus mit 1 Bit Datenbreite mit Taktfrequenzen von 0â20 MHz unterstĂźtzt, wobei der MMC-Modus eine hĂśhere Ăbertragungsrate erreicht.
Ab MMC v4.x wird ermĂśglicht, dass durch das Ăbertragen mehrerer Bits auf jeden Taktimpuls (4-Bit-Modus, 8-Bit-Modus) und die mĂśglichen hĂśheren Taktfrequenzen (0â26 MHz, 0â52 MHzcite-ref-mmca-v41-23-1[23]) die Ăbertragungsrate weiter erhĂśht wird (siehe Ăbersicht).
MMC-Karten kĂśnnen verschiedene Kombinationen der folgenden Ăbertragungsmodi unterstĂźtzen. FĂźr alle Karten ist der MMC-Modus mit 1 Bit Datenbreite und der SPI-Modus obligatorisch.cite-ref-mmca-v41-23-2[23]
SPI-Modus
Der Serial Peripheral Interface Bus wird hauptsächlich von eingebetteten Mikrocontrollern verwendet. Dieser Bustyp unterstßtzt nur eine 3,3-Volt-Schnittstelle. Hosts (Lesegeräte) mit SPI-Modus unterstßtzen i. d. R. die MMC-Modi nicht.
MMC-Modus mit 1 Bit Datenbreite
Durch den separaten Befehls- und Datenkanal bietet dieser Modus eine hĂśhere Datenrate als der SPI-Modus. Hosts mit MMC-Modus unterstĂźtzen i. d. R. deshalb den SPI-Modus nicht.
MMC-Modus mit 4 Bit Datenbreite
Verwendet zwei zusätzliche Pins (DAT1, DAT2) sowie einen neu zugewiesenen Pin (DAT3). Es ist das gleiche Protokoll wie bei 1 Bit Datenbreite, jedoch werden statt nur einer nun vier Datenleitungen verwendet, wodurch die Datenßbertragungsrate erhÜht wird.
MMC-Modus mit 8 Bit Datenbreite
Verwendet weitere vier zusätzliche Pins (DAT4-DAT7). Es ist das gleiche Protokoll wie bei 4 Bit Datenbreite, jedoch werden statt vier nun acht Datenleitungen verwendet, wodurch die Datenßbertragungsrate weiter erhÜht wird.
AnschlĂźsse
Zur Kommunikation mit dem Kartenleser besitzen ältere Full- und Reduced-Size-MMS-Karten 7 Pins, die neueren 13 Pins an der Unterseite. Die Pins 8 und 9 haben KontaktmÜglichkeiten sowohl in der ersten als auch zweiten Kontaktreihe.
Bei neueren MMCs die den optionalen 8-Bit-Busmodus nicht unterstĂźtzen, fehlt teilweise die zweite Kontaktreihe (z. B. beim MMCmicro-Adaptercite-ref-micro-2-24-0[24]) und haben damit nur die Kontakte 1â9.
Die Pins 1â7 bzw. 1â9 der ersten Reihe sind an der gleichen Position wie bei den Full-Size-SD-Karten und haben auch dieselbe Funktion, die Pins 10â13 sind auĂerhalb der KontaktmĂśglichkeit der SD-Spezifikation.
Die MMCmicro-Karten haben 10 Pins an der Unterseite.cite-ref-micro-2-24-1[24]
| Pin | Pin | Pin | Pin | MMS-Bus-Modus | MMS-Bus-Modus | MMS-Bus-Modus | SPI-Modus | SPI-Modus | SPI-Modus | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Full u. Reduced Size | Full u. Reduced Size | micro AdapÂter S | micro | Name | Typ T | Beschreibung | Name | Typ T | Beschreibung | |
| bis v3.x | v4.x | micro AdapÂter S | micro | Name | Typ T | Beschreibung | Name | Typ T | Beschreibung | |
| 1 | â | â | â | RSV | â | reserviert | CS | I | Chip Select (Active Low) | |
| â | 1 | 1 | | DAT3 | I/O,PP | Datenleitung [Bit 3] | CS | I | Chip Select (Active Low) | |
| 2 | 2 | 2 | | CMD | I/O,PP,OD | Befehl und Antwort | DI | I, PP | Data In | |
| 3 | 3 | 3 | | VSS | G | Masse | VSS | G | Masse | |
| 4 | 4 | 4 | | VDD | I | Stromversorgung | VDD | I | Stromversorgung | |
| 5 | 5 | 5 | | CLK | I | Takt | CLK | I | Takt | |
| 6 | 6 | 6 | | VSS | G | Masse | VSS | G | Masse | |
| 7 | 7 | 7 | | DAT0 | I/O,PP | Datenleitung [Bit 0] | DO | O,PP | Data out | |
| â | 8 | 8 | | DAT1 | I/O,PP | Datenleitung [Bit 1] | unbenutzt | unbenutzt | unbenutzt | |
| â | 9 | 9 | | DAT2 | I/O,PP | Datenleitung [Bit 2] | unbenutzt | unbenutzt | unbenutzt | |
| â | 10 | â | â | DAT4 | I/O,PP | Datenleitung [Bit 4] | unbenutzt | unbenutzt | unbenutzt | |
| â | 11 | â | â | DAT5 | I/O,PP | Datenleitung [Bit 5] | unbenutzt | unbenutzt | unbenutzt | |
| â | 12 | â | â | DAT6 | I/O,PP | Datenleitung [Bit 6] | unbenutzt | unbenutzt | unbenutzt | |
| â | 13 | â | â | DAT7 | I/O,PP | Datenleitung [Bit 7] | unbenutzt | unbenutzt | unbenutzt | |
| â | â | â | | | | | unbenutzt | unbenutzt | unbenutzt | |
identisch mit der Full Size SD-Card, aber nur 1,4 mm dick (MMC-Standard)
I:
Input
, O:
Output
, I/O: Input and Output, PP:
Push-pull
, OD:
Open-drain
, G: Ground
Kompatibilität
Neuere MMC-Kartenleser (v4.x), die optionalen 8-Bit-Bus-Modus unterstĂźtzen, kontaktieren i. d. R. die Kontakte 1â7 der ersten Reihe und 8â13 der zweiten Reihe; die nur den 4-Bit-Bus-Modus unterstĂźtzen, haben z. T. nur die Kontakte 1â9 der ersten Reihe.
MMCs der verschiedenen MMC-Standards sind untereinander kompatibel, jedoch arbeiten MMCs ohne Dual Volt nicht auf 1,8-Volt-Geräten.
⢠Ăltere MMC (7 Kontakte) sind aufwärts kompatibel mit neueren Full- bzw. Reduced-Size-MMC-Steckplatzen (13 Kontakte). Sie arbeiten max. im 1-Bit-Busmodus mit 20 MHz.
⢠Neuere Full- bzw. Reduced-Size-MMC (13 Kontakte) und MMCmicro-Karten mit Adapter (9 Kontakte) sind abwärts kompatibel mit älteren MMC-Steckplatzen (7 Kontakte).cite-ref-mmca4-27-0[27] Da hier nur Pins 1â7 der äuĂere Kontaktreihe Verbindung haben, kann max. nur der 1-Bit-Busmodus mit 20 MHz benutzt werden.
Geräte mit SD-Memory-Card-Steckplatz (Full Size) sind in der Regel kompatibel zu Multimedia Cards. So lassen sich MMCs meist auch in Geräten betreiben, die fßr SD Memory Card ausgelegt sind. Da den SD-Karten die Unterstßtzung fßr einige MMC-Befehle fehlt, funktioniert das nur wenn diese vom (SD-)Host (z. B. Kartenleser) nicht benutzt werden. Wenn der Host nur den SPI-Modus und diesen auch die MMC-Karte unterstßtzt, funktioniert das immer.
⢠Bei älteren Full- bzw. Reduced-Size-MMC (7 Kontakte) ist volle Kompatibilität gegeben.
⢠Bei neueren Full- bzw. Reduced-Size-MMC (13 Kontakte) und MMCmicro-Karten mit Adapter hat nur die äuĂere Kontaktreihe der MMC (Pin 1â9) Kontakt, somit ist nur maximal der 4-Bit-Busmodus mĂśglich.
MMCmicro-Karten sind nicht im microSD-Steckplatz benutzbar, da die beiden Formate inkompatible Pinbelegungen aufweisen.
Das Betreiben von SD-Karten in Geräten, die nur fßr MMC ausgelegt sind, ist hingegen nicht mÜglich. Um Fehlbenutzungen zu vermeiden, haben SD-Karten ein etwas dickeres Gehäuse und passen nicht in MMC-Steckplätze.
Ăbersicht
| Takt: | 20 MHz | 26 MHz | 52 MHz |
|---|---|---|---|
| SPI-Modus (ca.) | 0 1,3 | 0 1,6 | 0 3,3 |
| MMC-Modus mit 1 Bit | 0 2,5 | 0 3,25 | 0 6,5 |
| MMC-Modus mit 4 Bit | 10 | 13 | 26 |
| MMC-Modus mit 8 Bit | 20 | 26 | 52 |
| StanÂdard | Typ | max. SpeiÂcher H (in GB) | LeseÂrate (in MB/s) | SchreibÂrate (in MB/s) | GrĂśĂe (in mm) | KonÂtakte | Betrieb mit | Betrieb mit | BusÂtakt | BusÂtakt | BusÂtakt | SPI -Mode | MMC-Mode | MMC-Mode | MMC-Mode |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| StanÂdard | Typ | max. SpeiÂcher H (in GB) | LeseÂrate (in MB/s) | SchreibÂrate (in MB/s) | GrĂśĂe (in mm) | KonÂtakte | 1,8 V | 3,3 V | 20 MHz | 26 MHz | 52 MHz | 1 Bit | 1 Bit | 4 Bit | 8 Bit |
| 2.x | MMC | 00 4 | 00 2,3 [ 4 ] | 00 2,3 [ 4 ] | 24 Ă 32 Ă 1,4 | 0 7 | nein | ja | ja | nein | nein | ja | ja | nein | nein |
| 2.x | RSâMMC | 00 4 | 00 2,3 [ 4 ] | 00 2,3 [ 4 ] | 24 Ă 18 Ă 1,4 | 0 7 | nein | ja | ja | nein | nein | ja | ja | nein | nein |
| 3.x | MMC DV | 00 4 | 00 2,3 [ 4 ] | 00 2,3 [ 4 ] | 24 Ă 32 Ă 1,4 | 0 7 | ja | ja | ja | nein | nein | ja | ja | nein | nein |
| 3.x | RSâMMC DV | 00 4 | 00 2,3 [ 4 ] | 00 2,3 [ 4 ] | 24 Ă 18 Ă 1,4 | 0 7 | ja | ja | ja | nein | nein | ja | ja | nein | nein |
| 4.x | MMCplus, MMC G | 00 8 [ 6 ] [ 9 ] | 0 52 [ 4 ] 0 20 K | 0 52 [ 4 ] 0 17 K | 24 Ă 32 Ă 1,4 | 13 | teils [ 27 ] | ja [ 27 ] | ja [ 27 ] | ja [ 27 ] | teils [ 27 ] | ja | ja [ 27 ] | ja [ 27 ] | ja [ 27 ] |
| 4.x | MMCmobile, RSâMMC G , RSâMMC DV G | 00 4 [ 6 ] [ 9 ] | 0 52 [ 4 ] | 0 52 [ 4 ] | 24 Ă 18 Ă 1,4 | 13 | ja [ 27 ] | ja [ 27 ] | ja [ 27 ] | ja [ 27 ] | teils [ 27 ] | ja | ja [ 27 ] | ja [ 27 ] | ja [ 27 ] |
| 4.x | MMCmicro | 0 16 | 0 26 [ 4 ] 0 10 K | 0 26 [ 4 ] 00 7 K | 12 Ă 14 Ă 1,1 | 10 0 9 A | ja | ja | ja | ja | ja | ja | ja | ja | nein |
| 4.x | miCard | 00 8 [ 3 ] | | | 12 Ă 21 Ă 1,95 | | ja | ja | | | | | | | |
| 4.x | SecureMMC | 128 | | | 24 Ă 32 Ă 1,4 | 0 7 | ja | ja | ja | nein | nein | ja | ja | nein | nein |
| 4.x | SecureMMC | | | | 24 Ă 32 Ă 1,4 | 13 | ja | ja | ja | ja | ja | ja | ja | ja | ja |
| 5.x | eMMC | 256 [ 2 ] | 250 [ 5 ] | 125 [ 5 ] | | â | | | | | | | | | ja |
maximal im Handel erhältlich
falls Hersteller generische Bezeichnung benutzt
Anzahl Kontakte des Adapters
vermutlich im SD- oder älteren MMC-Kartenleser ermittelt (siehe
Kompatibilität
)
Weblinks
Commons
: Multi Media Card
â Sammlung von Bildern
Wiktionary: Multimedia Card
â Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
⢠Was ist eine MMC-Karte? In: tchibo.de. Abgerufen am 14. Juli 2020
Einzelnachweise
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